Waschtag und so...
Da ihr ja bisher noch im Unklaren seid, wie mein Wochenende verlief werde ich jetzt mal ein bisschen was berichten. Am Samstag konnte ich mich nicht wirklich zu irgendwelchen Heldentaten motivieren. Meine größte Herausforderung bestand daher im Wäsche waschen. Die olle Waschmaschine hat mich auch glatt mal um mein Geld betrogen. Das wäre ja auch noch zu verschmerzen, aber dummerweise musste ich dann erst mal in den nächsten Laden flitzen um mir ausreichend Münzen zu besorgen und anschließend meine Wäsche (inklusive des bereits hinzugefügten Flüssigwaschmittels) in eine andere Maschine umpacken. Igitt… Aber wer riecht nicht gern nach Weichspüler? Und so schön klebrig ist es ja auch noch.
Auf meinem Spaziergang zum Supermarkt habe ich dann gleich mehrere Weihnachtsbäume erblicken können. Nicht zu vergessen die „tolle“ Weihnachtsmusik im Supermarkt. Ich hab euch gleich mal ein Beweisfoto gemacht. Beim schmücken können die Thais definitiv noch dazulernen. Aber ich will mal nicht kritisieren. Ich kann es wahrscheinlich auch nicht besser.Sonntag bin ich dann ganz früh aufgestanden um bereits um 7 Uhr morgens meine Kommilitonin Julia und ihren Freund Robert in Empfang zu nehmen. Nachdem sich die beiden vom Flug erholt hatten, konnte ich dann wieder meine Fähigkeiten als Stadtführerin erproben. Also auf zu einer kurzen Tempeltour zum Marmortempel und zum Holzpalast. Dann ging es weiter nach Pratunam wo ich mich ja schon am Freitag vergnügt hatte. Da Julia ebenfalls in den Genuss einer Massage kommen wollte, haben wir uns zusammen auf den Weg in den Salon meines Vertrauens gemacht. Und jetzt war ich auch schon etwas wagemutiger: Thai Massage war angesagt. Dazu durften wir uns erstmal in eine furchtbar unvorteilhafte Krankenhauskluft werfen in die auch bequem drei bis vier Leute hereingepasst hätten. Damit ihr auch euren Spaß habt, habe ich das gleich mal auf Fotos festgehalten. Und dann wurde eine Stunde lang gezerrt und gedrückt und verbogen und gequetscht was das Zeug hielt. Bin ich froh, dass ich so beweglich bin! Die Entspannung hat sich dann aber doch noch eingestellt, auch wenn ich das nicht für möglich gehalten hätte, nachdem mir mehrmals der Blutfluss zu den Beinen abgeschnürt wurde. Aber ich komme hier ja immer wieder ins Staunen. Der arme Robert durfte übrigens die ganze Zeit daneben sitzen und uns zuschauen. Aber er war nun mal überstimmt worden. Tja, mit zwei Frauen hat man es nicht leicht. Nach einer kurzen Shoppingtour ging es zurück zu meiner Wohnung. Zwischenzeitlich durften meine Gäste dann gleich mal den ersten thailändischen Regenguss erleben. Aber vom Bad im Pool hat uns das trotzdem nicht abgehalten. Und dann hieß es leider schon wieder Abschied nehmen, denn für die beiden ging die Reise in Richtung Süden weiter.
PS: Fotos folgen hoffentlich noch. Blogger spinnt leider.
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